Fan-PR und Veranstaltungswerbung – wo liegt der Unterschied?

Ich hatte kürzlich mit einer Band einen für mich interessanten Mailaustausch zu unserem Portalangebot.

Hierin bescheinigte mir der Musiker, dass Frankentipps „überhaupt NICHTS bringt.. zumindest keiner Gruppe, die nicht ohnehin irgendwie etabliert ist und ob die dann das Portal wirklich braucht…?“

Ich war anfangs ein wenig irritiert, dass gerade ein Künstler die Idee von Frankentipps.de in Frage stellt. Schließlich verfolgen wir als Veranstaltungsportal unter den jeweiligen Beweggründen ein wichtiges, gleiches Ziel: Ein sehr gut besuchtes Konzert.

Frankentipps.de ist als Werbelösung für Veranstalter konzipiert, nicht für Bands als (direkte) Marketing-Plattform, für  z.B. für Fan-PR. Guterweise bringt das Portal natürlich auch dem Künstler, wenn der Veranstalter den Gig mit der Band bei Frankentipps.de (wie generell bei allen anderen Medien auch) bewirbt.

Bewirbt der Veranstalter grundsätzlich die Gigs (wo auch immer) gut bzw. hat der Veranstalter hierfür eine gute Möglichkeit, bringt es auch dem Künstler. Das ist zwangsläufig und natürlich mehr als gut für alle Beteiligten.

Fanarbeit (Fan-PR, eigenes Bandmarketing) ist ein anderer – und sehr wichtiger – Schuh. Dafür ist primär aber ein Veranstaltungskalender nicht das erste Medium. Fan-PR des Künstlers soll nicht Werbearbeit des Veranstalters ersetzen oder anders: Der Künstler soll nicht hauptsächlich die Werbung für den Veranstalter übernehmen – wie es leider noch zu oft gerade im Netz geschieht.

Ich denke, hierin besteht oftmals ein Missverständnis. Ich selbst bin der Meinung, der Künstler sollte sich hauptsächlich auf das Business konzentrieren, für das er auch gebucht (und bezahlt) wird.

Mitarbeiter eines Warengeschäftes verteilen auch nicht ehrenamtlich eigens gefertigte Handzettel in der Stadt, nur damit dann Kunden in „ihr“ Geschäft kommen.

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